CONiX Testfleet 3.10 mit neuem Recordings-Feature

Erstellt von Robert Pletz |

Mit dem neuen Recordings-Feature bringt b-plus mehr Transparenz in große Datenmengen und verknüpft Aufzeichnungen mit den Informationen, die Entwicklungs- und Validierungsteams für ihre tägliche Arbeit benötigen.

 

Deggendorf, 31. August 2026 – Moderne Fahrzeugtests erzeugen enorme Datenmengen. Einzelne Recordings erreichen dabei schnell mehrere hundert Gigabyte oder sogar mehrere Terabyte. Doch die Größe der Daten ist nur ein Teil der Herausforderung. Entscheidend ist, schnell zu verstehen, welche Szenarien aufgezeichnet wurden, unter welchen Bedingungen die Daten entstanden sind und wo sich die zugehörigen Rohdaten befinden. Mit dem neuen Recordings-Feature in CONiX Testfleet 3.10 stellt b-plus genau diese Informationen zentral zur Verfügung.

Gerade in ADAS- und Autonomous-Driving-Projekten müssen Entwicklungs- und Validierungsteams gezielt nach bestimmten Szenarien suchen: etwa nach Aufzeichnungen an einem bestimmten Ort, nach Fahrten bei Regen auf der Autobahn oder nach Daten aus einem definierten Fahrzeug- und Recorder-Setup. Je größer der Datenbestand wird, desto wichtiger ist es, solche Informationen schnell erfassen zu können, ohne dafür umfangreiche Rohdaten durchsuchen oder den benötigten Kontext aus verschiedenen Quellen zusammentragen zu müssen.

Genau hier setzt Recordings an. Relevante Informationen werden bereits während der Testfahrt erfasst und an das Backend übertragen. Dadurch erhalten Anwender frühzeitig einen detaillierten Überblick über laufende und abgeschlossene Aufzeichnungen. Bereits während des Testeinsatzes lässt sich nachvollziehen, welche Daten aufgezeichnet werden und welches Fahrzeug- und Recorder-Setup zum Einsatz kommt. Abweichungen von den vorgesehenen Anforderungen können so frühzeitig erkannt und gegebenenfalls noch während des Einsatzes korrigiert werden.

Für jedes Recording stellt CONiX Testfleet zentrale Metadaten, individuelle Attribute und die enthaltenen Data Streams übersichtlich dar. Bilder, Konfigurationsdateien und weitere projektbezogene Dateien können direkt mit einer Aufzeichnung verknüpft werden. Fahrzeugdaten aus dem jeweiligen Aufzeichnungszeitraum liefern zusätzlichen Kontext zu Ort und Bedingungen der Aufnahme und erleichtern damit die gezielte Suche nach relevanten Szenarien innerhalb umfangreicher Datenbestände.

Zusätzliche Transparenz schafft die Verbindung zum CONiX Storage Tracking Feature. Sie zeigt, ob sich die zugehörigen Rohdaten noch auf einem Speichermedium im Fahrzeug befinden, aktuell übertragen werden oder bereits in der Cloud verfügbar sind. Damit kennen Anwender Inhalt und Kontext einer Aufzeichnung bereits, bevor die vollständigen Rohdaten hochgeladen sind – und wissen gleichzeitig, wo sich diese aktuell befinden.

Mit den Releases 3.9 und 3.10 hat b-plus CONiX Testfleet in zwei zentralen Bereichen deutlich weiterentwickelt. Während Version 3.9 vor allem die Arbeit mit Fahrdaten und deren Darstellung verbessert hat, erweitert Version 3.10 die Plattform um eine strukturierte Sicht auf die zugrunde liegenden Aufzeichnungen.

Damit wird die bereits bestehende Verbindung zwischen Testbetrieb, Daten und Entwicklungsarbeit weiter gestärkt: Wichtige Zusammenhänge werden schneller sichtbar, zusätzliche Informationen stehen direkt zur Verfügung und zentrale Arbeitsschritte in der Anwendung werden einfacher und übersichtlicher.

Weitere Informationen finden Sie im Video unten und auf unserer Website.

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